Automatische Bildschirmsperre beim Verlassen des Computers

Die Stolz Computertechnik empfiehlt automatische Bildschrimsperre beim Verlassen des Computers in Behandlungsräumen und Büros

Die Situation ist alltäglich: Im Behandlungszimmer des Arztes oder im Büro von Anwalt oder Versicherungsagent wartet der Patient, Klient oder Besucher mitunter minutenlang, bis sein Gesprächspartner eintrifft oder nach einem „…bin gleich wieder da…“ zurückkommt. Meist steht dann ein Computer im Raum, der den Zugriff auf sensible Patienten- oder Kundendaten ermöglicht. Ein simpler USB-Stick und etwas kriminelle Energie reichen aus, um diese Daten zu kopieren oder – was noch schlimmer wäre – auf den Datenträger zu verschieben. Was fehlt ist die automatische Bildschirmsperre beim Verlassen des Computers.

Gatekeeper Automatische Bildschirmsperre beim Verlassen des Computers Meisenheim, Lauterecken, Bad Sobernheim, Kirn, Kusel, Kaiserslautern, Bad Kreuznach, Idar-Oberstein und Rockenhausen, Rheinland-Pfalz, Hessen, Saarland
Foto: KruppPresse

Dieses Risiko, das weit reichende und kostspielige Folgen haben kann, wird von Ärzten, Anwälten und Dienstleistern meist unterschätzt oder verdrängt. Dabei ist es ganz einfach, gegen den Datenklau und den dann möglichen Daten-Missbrauch vorzubeugen: Der EDV-Fachmann Helge Stolz aus Odenbach (bei Meisenheim) hat eine kostengünstige Lösung gefunden. Es handelt sich um ein kleines Schutzprogramm, das zuverlässig jeden PC sperrt, sobald der Bluetooth-Kontakt zu einem kleinen Funksender abreißt. Dieser ist etwa drei mal fünf Zentimeter groß und nur wenige Millimeter dick, damit ihn der berechtigte Nutzer des Computers in der Tasche oder am Schlüsselbund mit sich führen kann. Verlässt er kurz den Raum, reißt die Bluetooth-Funkverbindung ab und der Computer wird sofort durch das Schutzprogramm gesperrt. Kommt der berechtige Nutzer mit dem Funkschlüssel in den Raum zurück, wird der Computer automatisch wieder freigeschaltet – ohne lästige Passwort-Eingabe.

Der kleine Funkschlüssel enthält eine handelsübliche Lithium-Knopfzelle für zwei bis drei Euro, deren Energie für mehrere Monate reicht. Der Funksender selbst und die dazu gehörendende Software sind für etwa 60 Euro zu haben. „Das System bietet viel Sicherheit für kleines Geld. Und wenn man sich bewusst macht, wie viel Ärger und Probleme dadurch zuverlässig verhindert werden können, ist dieses Geld gut angelegt“, sagt Stolz, der gerne mit näheren Informationen weiterhilft.

Aus seinem beruflichen Alltag weiß Stolz, dass zwei Drittel aller Computer-Netzwerke in Praxen, Büros und Produktionsbetrieben absolut unzureichend oder sogar überhaupt nicht gegen Angriffe von Dritten geschützt waren. Auch vorhandener Firewall und Virenschutz seien meist völlig unzureichend.

Das größte Risikopotenzial sieht Stolz bei kleineren mittelständischen Unternehmen, in denen nur fünf bis 20 Computer betrieben werden, beispielsweise Arztpraxen, Rechtsanwaltskanzleien und Versicherungsbüros. Hier ist meist niemand für die EDV-Sicherheit verantwortlich, und alle Computer-Nutzer sind froh und unbeschwert, bis sie eines Tages plötzlich und unerwartet vor großen Problemen stehen: Diese beginnen bei einem relativ harmlosen Datenverlust durch den Defekt einer wichtigen, unzureichend gesicherten Festplatte, aber können auch bis zum Totalausfall des gesamten EDV-Netzwerkes reichen, das durch Viren verseucht oder einen fahrlässig eingeschleppten Trojaner (also ein Schadprogramm) blockiert wird. Wer diese Situation noch nicht erlebt hat, kann sich kaum vorstellen, wie dramatisch deren Folgen sein können.

Helge Stolz erwarb wertvolles Fachwissen beim Ausbildungsgang zum „Certified Ethical Hacker“. Diese zielt darauf ab, Unternehmen auf lauernde Gefahren aufmerksam machen zu können. Außerdem nahm Stolz an zwei wertvollen Weiterbildungen der DEKRA teil, nach deren erfolgreichem Abschluss er auch als zertifizierter EDV-Sachverständiger (Gutachter) und IT-Forensiker arbeiten darf. Dieses Expertenwissen qualifiziert Stolz dafür, im Auftrag von Rechtsanwälten, Wirtschaftsprüfern, Firmen und Behörden zuverlässige Gutachten zu erstellen und Ermittlungsbehörden bei der Aufdeckung von Straftaten in der Welt der Computer und des Internets zu unterstützen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

39 + = 43

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.