Millionen Nutzer ausgespäht: Wie gläsern wir sind

Jeder der im Internet unterwegs ist sollte sich diesen Beitrag “Nackt im Netz: Millionen Nutzer ausgespäht” vom NDR anschauen.

Mehrere Firmen sammeln so viele Daten wie möglich zu deutschen Internetnutzern und bieten diese – angeblich anonymisiert – zum Verkauf. Reporter haben nun solche Daten eingesehen und ganz einfach intimste Informationen zu konkreten Personen gefunden.

Während einer Recherche sind Reportern der NDR-Magazine Panorama und Zapp umfassende Daten zum Surfverhalten von drei Millionen Deutschen übermittelt worden.

Internetnutzung verrät den Internetnutzer
Anders als bei solchen Geschäften behauptet, sind die Daten keineswegs so anonymisiert, dass sie keinen Schaden für die betroffenen Nutzer bedeuten, fassen die Journalisten zusammen. So seien die Daten sehr einfach konkreten Personen zuzuordnen gewesen und hätten intimste Details aus deren Leben verraten. Rekonstruiert haben sie etwa Details zu laufenden polizeilichen Ermittlungen oder zu sado-masochistischen Vorlieben eines Richters, aber auch die internen Umsatzzahlen eines Medienunternehmens und Internetsuchen zu Krankheiten, Prostituierten und Drogen. Zu einem Manager aus Hamburg habe man einen Link zu einem von ihm genutzten Cloud-Speicher gefunden, über den Kontoauszüge, Lohnabrechnungen, eine Kopie des Personalausweises und mehr einsehbar waren.

Abhilfe: Deinstallation von AddOns (Browser-Zusatzprogramme) wie z.B. WOT (Web of Trust) oder Werbeblockern (AdBlock)

Lesen Sie dazu auch den Bericht von heise.de unter

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.