Neue Betrugsmasche bei WhatsApp: ACHTUNG vor “WhatsApp Gold”!

Neue Betrugsmasche bei WhatsApp: ACHTUNG vor “WhatsApp Gold”!

Sehr viele Millionen User nutzen den Messenger “WhatsApp”. Per WhatsApp werden derzeit leider Nachrichten mit einem Link an Freunde und Bekannte verschickt. Der Link in dieser Nachricht führt leider zu einer ganz miesen Abzock-Masche. Klickt der User auf den Link, ist er bereits Oper und in die Falle getappt! 

WhatsApp

WhatsappGoldNachricht

Diese Seite selbst sieht zunächst ungefährlich und wie eine WhatsApp Webseite aus. “WhatsApp Gold” wird auf der Webseite als angebliche Premium-Version mit vielen Vorteilen angeboten.

  • Eine bessere Audioqualität beim Telefonieren
  • Eine Gruppe mit bis zu 256 Kontakten
  • Bilder in voller Qualität versenden
  • Blaue Häkchen deaktivieren
  • Neue Hintergrundbilder und Admin-Rechte für alle Gruppen

WhatsappGoldWebseite

Die dreisten Betrüger versprechen sogar eine Sicherheitsfunktion gegen Viren!

Der User wird gebeten, innerhalb von 300 Sekunden das Angebot anzunehmen, da sonst das einmalige Angebot verfallen würde. Wer jetzt auf Bestätigen drückt, ist leider in eine Falle getappt. Er wird auf suspekte Seiten von Gewinnspielen und Abofallen geschickt.

WhatsappGoldAbboFalle

Bitte auf keinen Fall auf derartige Nachrichten klicken! Am besten sofort löschen! “WhatsApp Gold” gibt es nicht! 

Die User schließen durch den Klick auf den Link ein teures Abo mit 4,99 Euro pro Woche! für angebliche Prämiendienste ab. Der fällige Betrag wird mit der Telefonrechnung verrechnet.

Was tun bei einem ungewollten Abo?

User, die auf das betrügerische Angebot hereingefallen sind und auf ihrer Telefonrechnung das Abo eines Drittanbieters finden, sollten den strittigen Betrag nicht bezahlen. Als Rechnungspartner taucht in vielen Fällen die freenet digital GmbH auf, die sich auf solche Abos spezialisiert hat.

Wird die Rechnung im Lastschriftverfahren eingezogen, sollten Nutzer die gesamte Rechnungssumme binnen acht Wochen von der Bank zurückbuchen lassen und den um den Abopreis gekürzten Betrag an den Mobilfunkanbieter überweisen. Zeitgleich sollten sie sowohl bei ihrem Mobilfunkanbieter als auch beim Drittanbieter der Forderung widersprechen. Das ist wichtig, damit der Mobilfunkanbieter die Mahnung für den noch ausstehenden Betrag aussetzt.

Prepaid-Karten im Notfall ausbezahlen lassen

Etwas anders verhält es sich bei einer Prepaid-Karte. Hier ist ein bereits abgezogener Betrag in der Regel verloren, denn erfahrungsgemäß weigern sich solche Anbieter, den Betrag zu erstatten. Nutzer müssten ihn einklagen, was sich in den wenigsten Fällen lohnen dürfte. Dennoch sollte der Forderung beim Drittanbieter widersprochen werden.

Eine Drittanbietersperre schützt vor neuen Abos

Um sich künftig zu schützen, können Verbraucher eine sogenannte Drittanbietersperre einrichten lassen. Sie verhindert, dass die Mobilfunknummer des Smartphones an den Drittanbieter übertragen wird, sodass dieser keine Möglichkeit hat, Forderungen zu erheben.

Die Einrichtung der Sperre ist kostenlos und kann formlos beim Mobilfunkanbieter beantragt werden. Auf Nachfrage ermöglichen manche Anbieter auch eine Teilsperre für bestimmte Nummern oder Dienste. Die Deutsche Telekom beantwortet häufige Fragen zum Thema Drittanbieter hier.

Zum Teil werden bereits abgeschlossene Abos von einer Drittanbietersperre ausgenommen. Nutzer müssen das bei ihrem Mobilfunkanbieter erfragen. Bei Prepaid-Karten hilft im Zweifelsfall nur, sich das Guthaben der Karte ausbezahlen zu lassen und Nummer oder Anbieter zu wechseln, damit keine weiteren Abo-Beträge abgebucht werden können.

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